Archiv des ZHW-Almanachs

Von 2010-2014 war der ZHW-Almanach die Online-Zeitschrift des „Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung“ der Universität Hamburg. Zunächst gedacht als Forum für Publikationen der Studierenden des Studiengangs „Master of Higher Education“ und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZHW, wurden hier bald auch Beiträge von Angehörigen anderer Einrichtungen publiziert. Eine enge Kooperation bestand mit der Hochschuldidaktik der Universität Paderborn. Im Almanach-Archiv sind alle veröffentlichten Beiträge weiterhin abrufbar. Dazu gehört auch der Tagungsband zur ersten Veranstaltung der Tagungsreihe „Junges Forum Hochschul- und Mediendidaktik“. Die ISSN-Nummer des ZHW-Almanachs lautet: ISSN 2192-1466


Aktives (Er)lernen interdisziplinärer Inhalte und Praxisumsetzungen im Rahmen eines Planspiels

Komplexe Studieninhalte erfordern die Wahl eines speziellen Lernparadigmas und Methodenpools. Die hier beschriebene Lehrveranstaltung ist Teil des Studiums Internationale Entwicklung an der Universität Wien, bei dem eine Vielzahl von interdisziplinären Inhalten miteinander verknüpft wird. Dieser Werkstattbericht gibt einen Einblick in die Art und Weise, wie Handlungskompetenz in einer solchen Lehrveranstaltung aktiv erworben werden kann. Damit der Dialog mit den StudentInnen gelingen kann, ist es unverzichtbar, als Lehrveranstaltungsleitung mittels verschiedener Lehrmethoden gute Voraussetzungen für einen Wissensgewinn herzustellen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Implementierung der Methode Planspiel, die den Studierenden sowohl einen Perspektivenwechsel als auch die Erfahrung der praktischen Anwendung von erlernter Theorie in entsprechenden Praxisfeldern ermöglicht.

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Threshold Concepts: Zugänge zur Rechtswissenschaft

Threshold Concepts sind „Portale“ zu den Fachdisziplinen. Meist handelt es sich um Konzepte, die für Studierende schwierig zu verstehen sind, ihnen aber eine neue Perspektive auf ihre Fachdisziplin eröffnen können. Der relativ neue Forschungsansatz in der allgemeinen Hochschuldidaktik wird im ersten Teil fachübergreifend ausführlich beschrieben. Dabei wird auf die Entwicklung des Forschungsansatzes durch Meyer & Land (2003) eingegangen und Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zu anderen Ansätzen in der Lern- und Curriculumforschung herausgearbeitet. Außerdem werden offene Fragen aufgegriffen. Schließlich wird in einem zweiten, fachspezifischen Teil untersucht, inwieweit der Threshold Concept-Ansatz für die rechtswissenschaftliche Fachdidaktik fruchtbar gemacht werden kann.

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Wohin des Weges, Hochschuldidaktik? Über Profilbildungsprobleme und Perspektiven der Professionalisierung – zwei Dissertationsvorhaben

Der gegenwärtig geführte Diskurs um das Selbstverständnis, die Kompetenzen und Ziele der Hochschuldidaktik, spiegelt die Notwendigkeit wider, diese als Berufsfeld und Wissenschaftsdisziplin zu professionalisieren. Ausgehend von professionstheoretischen Vorüberlegungen werden zunächst bisherige Professionalisierungstendenzen der Hochschuldidaktik herausgearbeitet und Forschungsdesiderate identifiziert. Hierin begründen sich die zwei Promotionsvorhaben, die in diesem Beitrag vorgestellt werden. Während das Projekt von Diana Urban aus einer historischen Perspektive die (Professionalisierung der) Hochschuldidaktik betrachtet und dabei die Ausformung und Bedeutung eines beruflichen Ethos zum Gegenstand hat, fokussiert das Promotionsvorhaben von Katrin Stolz die Bedeutung institutioneller und organisationaler Bedingungen für das berufliche Handeln und die Professionalisierung der Hochschuldidaktik.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Der „Third Space“ als Handlungsfeld in Hochschulen: Konzept und Perspektive

Das Konzept des „Third Space“ ist eine Reaktion auf das Phänomen, dass sich in den Hochschulen zwischen wissenschaftlichem Bereich und klassischer Verwaltung ein wissenschaftlich geprägter und wissenschaftsnaher, gleichzeitig aber doch serviceorientierter

dritter Bereich ausgeprägt hat. Der vorliegende Artikel stellt diesen Ansatz vor und zeigt seine theoretisch-konzeptionellen Bezüge zu anderen Wissenschaftsgebieten. Der Artikel skizziert die Ursachen für das Entstehen des Third Space, welche Tätigkeiten dort eingeordnet werden können und welche Anforderungen das Konzept an die potentiellen Third Space-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die Hochschulen sichtbar macht. Das Ergebnis: Der Third Space ist ein Handlungsfeld in den Hochschulen, das für die professionelle Entwicklung dieser Institutionen und ihrer Bediensteten enorme Chancen bietet. Dass diese Chancen genutzt werden, ist indes keineswegs ausgemacht.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

  Der Third Space als Handlungsfeld: Konzept und Perspektive (124,5 KiB, 4.101 Hits)

 

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Offenheit als Stolperstein – Partizipation mit und an Hochschullehre

Im vorliegenden Beitrag wird die Offenheit thematisiert, die vielen hochschul- und mediendidaktischen Konzepten inhärent ist. Anhand von drei Diskussionssträngen wird das Verständnis von Offenheit und didaktischem Planungsinteresse gespiegelt und die These verfolgt, dass das Merkmal der Offenheit oft zum Stolperstein für die Partizipation von Studierenden an Hochschullehre wird.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

  Offenheit als Stolperstein. Partizipation mit und an Hochschullehre (85,1 KiB, 937 Hits)

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