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Systematische Verankerung von Forschungskompetenz in das Curriculum – Studiengangentwicklung am Beispiel des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Zur Gewährleistung eines kontinuierlichen systematischen Kompetenzausbaus durch Forschungsorientierte Lehre (FoL) im gesamten Studienverlauf sowie zur Steigerung der Lehrqualität kann die Hochschuldidaktik einen wesentlichen Beitrag liefern und die Weiterentwicklung der Studiengänge sowie der Lehrveranstaltungen begleiten. Dabei erfolgt die systematische Verankerung von FoL im Studiengang zum einen, indem ein gemeinsames Verständnis von Forschung und FoL im Fach geschaffen wird und zum anderen die Entwicklung von fachlichen wie auch überfachlichen Kompetenzen durch den Studiengang reflektiert wird. Dieser Beitrag thematisiert neben dem Selbstverständnis der Hochschuldidaktik im kontinuierlichen Qualitätsentwicklungsprozess verschiedene Modelle zur curricularen Verankerung von FoL sowie deren fachbezogenen Einsatz am Beispiel der KIT-Fakultät für Maschinenbau.

  die_hochschullehre_2019_Köhler_et_al_Curriculum (132,8 KiB, 70 Hits)

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Tutorium meets Lehrevaluation – Qualitätsentwicklung der Tutoriumslehre mithilfe eines Online-Tools

Fachtutorien spielen für die Qualität der Hochschullehre eine wichtige Rolle und werden daher auch im Rahmen des Qualitätspakt Lehre gefördert. Im Beitrag wird ein onlinebasierter Ansatz dargestellt, studentische Fachtutor*innen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen und ihre Lehrkompetenz zu fördern. Hierfür wurde für Fachtutor*innen, wie bereits für Lehrende, ein Rückmeldeverfahren mit anschließenden hochschuldidaktischen Unterstützungsmaßnahmen entwickelt. Sie erhalten eine entwicklungsorientierte Rückmeldung sowie konkrete, onlinebasierte Anregungen zur Entwicklung ihres lehrbezogenen Verhaltens im Tutorium.

  die_hochschullehre_2019_Sluzalek_und_Hense_Tutoriumslehre (1,1 MiB, 61 Hits)

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Bildungsziele und Kompetenzbegriffe in der Studiengangentwicklung

Studiengangentwicklung stellt sich heute den Ansprüchen einer veränderten Studierendenschaft sowie veränderten gesellschaftlichen Erwartungen an akademische Bildung. Universitäten und Fachhochschulen sind gefordert, employability und citizenship als Bildungsziele zu erreichen. Trotz der Aufteilung in forschungsorientiert und anwendungsorientiert bzw. berufsvorbereitend bleibt verschwommen, welchem Bildungsziel Studiengänge und Curricula folgen und wie sie auf employability und citizenship einzahlen. Die begriffliche Verschwommenheit zeigt sich auch in der Übersetzung der Kompetenzorientierung in verschiedene Kompetenzbegriffe, die sich – in die konkrete Lehrpraxis übertragen – zwischen Fachlichkeit, Berufsorientierung und freier Entwicklung der Persönlichkeit abbilden. Der Beitrag reflektiert die Folgen der verschiedenen Bildungsziele und Kompetenzbegriffe auf die Lehre an Hochschulen und beschreibt mögliche Schritte zur Klärung und Konsensbildung in Studiengangteams.

  die_hochschullehre_2019_Schilly_und_Szczyrba_Studiengangentwicklung (127,8 KiB, 60 Hits)

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Gestaltungsparameter der Lehrveranstaltungsevaluierung für eine gelebte Qualitäts- und Evaluierungskultur

Das Qualitätsmanagement gestaltet und unterstützt Strategien, Prozesse und Instrumente zur Weiterentwicklung einer am wertebasierten Profil und an den universitären Zielen ausgerichteten Qualitätskultur. Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung bedingt die Bereitschaft der Universitätsangehörigen, das Handeln und die eigenen Relevanzsetzungen zu reflektieren. Ausgehend von (inter)nationalen und regionalen Entwicklungen sowie institutionellen Regelungen, getragen durch die Partizipation aller hochschulinternen Akteur*innengruppen und umgesetzt anhand eines lehrenden- und studierendenorientierten Kompetenzmodells wurde ein innovatives Evaluierungskonzept gestaltet, welches eine derartige Reflexion unterstützt und zur Intensivierung der Qualitätsdiskussion in der Lehre beiträgt. Der Bogen wird von theoretischen Idealen und bildungspolitischen Anforderungen hin zur praktischen Gestaltungsarbeit mit dem Ziel der Weiterentwicklung einer Qualitätskultur in der Lehre gespannt.

  die_hochschullehre_2019_Wagner_und_Gottinger_Evaluierung (1,2 MiB, 59 Hits)

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Entwicklung und Nutzung eines Leitbilds

Wenn sich Hochschulen verstärkt dem Aufgabenfeld der wissenschaftlichen Weiterbildung zuwenden, stellt sich neben der Auswahl passender Inhalte die grundsätzliche Frage nach dem universitären Selbstverständnis, sprich nach der Zielsetzung, der Ausgestaltung und der Qualität dieses Sektors. Die Entwicklung eines Leitbilds für wissenschaftliche Weiterbildungen kann dabei eine sinnvolle Orientierung einerseits hochschulintern für die Lehrenden/Referent*innen und die Koordination sein, anderseits hochschulextern für die Teilnehmenden und Kooperationspartner*innen. Der folgende Artikel erörtert die mögliche Relevanz und Funktion eines Leitbilds im Rahmen von wissenschaftlichen Weiterbildungen und zeigt eine Möglichkeit auf, ein Leitbild an der eigenen Hochschule zu konzipieren und implementieren.

  die_hochschullehre_2019_Kleß_und_Pietra_Leitbild (124,9 KiB, 47 Hits)

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