MoHE-TeilnehmerInnen

Analyse und Vergleich von Lernsoftware zur Neuroanatomie am Beispiel der Programme „BrainVoyager Brain Tutor“ und „Voxel-Man 3D-Navigator Brain and Skull“

Innerhalb des Lehr- und Forschungsgebiets Biologische Psychologie (Bachelor-Studiengang) bzw. Cognitive Neuroscience (Hauptstudium/Master) bilden Grundkenntnisse der Neuroanatomie eine wichtige Voraussetzung für das Verständnis der Lerninhalte und das spätere eigenständige Erarbeiten von Originalliteratur (z.B. im Rahmen einer Bachelor-/Master-Arbeit). Typischerweise fällt es Studierenden jedoch schwer, Bezeichnungen, Lage und Funktionen der zahlreichen relevanten Hirnregionen zu lernen und auf unterschiedlichen Abbildungen wiederzuerkennen. Diese Arbeit geht der Frage nach, inwieweit Lernprogramme zur Neuroanatomie den „statischen“ Abbildungen in Lehrbüchern überlegen sind und die Lehre in diesem Bereich unterstützen können bzw. einen didaktischen Mehrwert bieten. Exemplarisch wurden eine Freeware Lösung (BrainVoyager Brain Tutor; www.brainvoyager.com) und eine kommerzielle Lösung (Voxel-Man 3D-Navigator Brain and Skull; www.voxel-man.de; aktuell ca. 90€) unter lerntheoretischer und medien-/hochschuldidaktischer Perspektive analysiert und verglichen und ein mögliches Einsatzszenario der Software in der eigenen Lehre umrissen. Insgesamt bieten beide Programme einen deutlichen Mehrwert, wobei der Voxel-Man 3D-Navigator didaktisch zwar etwas ausgereifter wirkt, dem BrainVoyager Brain Tutor jedoch in Bezug auf Design und Usability unterlegen ist. Zum eigenständigen Lernen eignen sich aber beide Programme nur bedingt, so dass in jedem Fall eine didaktische Einbettung in die Präsenztermine erforderlich erscheint.

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eLearning-Elemente in der Hochschullehre: Erstellung eines Wikis zu „Sprech-, Sprach- und Kommunikationsstörungen“ im Rahmen einer Vorlesung an der Universität Erfurt

Studierende, die an Vorlesungen teilnehmen, beklagen sich häufig über die mangelnde Beteiligung von Kommilitoninnen und Kommilitonen, die fehlenden Interaktionsmöglichkeiten und die nur selten vertiefte Auseinandersetzung mit den Themen. Dies liegt nicht zuletzt an der „Vorlesung“ selbst, die per definitionem ein „Vorlesen“ von Überblickswissen impliziert und meist einführenden Charakter hat. In der Gestaltung der Veranstaltung „Einführung in pädagogische Fragen bei Sprech-, Sprach- und Kommunikationsstörungen“ wird trotz der strukturellen Vorgabe der Vorlesung versucht, Elemente des eLearning in diesem spezifischen Lernarrangement der Erwachsenenbildung (vgl. Siebert 2006) anzuwenden. Die Kooperative Didaktik (Schönberger 1987; Schönberger et al. 1987) hat bisher in der Bildung von Erwachsenen wenig Anwendung gefunden. Basierend auf der konstruktivistischen Grundannahme, dass Wissen von dem bzw. der Lernenden eigenständig konstruiert wird, und verbunden mit der handlungstheoretischen Grundlegung der kooperativen Didaktik soll ein gemeinsam erstelltes „Lexikon „Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen“ entstehen. Dies soll dazu dienen, als exemplarische kooperative Lösung eines gemeinsamen „Problems“ im Ausblick auf die zu erwerbende pädagogischen Professionalität der Studierenden als Behindertenpädagoginnen und –pädagogen über die reine Teilnahme an Präsenzvorlesung und -klausur hinaus die Handlungsrelevanz des Wissenserwerbs zu unterstreichen. Die Nutzung von Informationstechnologien soll hier motivierend dazu beitragen (vgl. Seifert et al. 2010), sich trotz der Anonymität einer Vorlesung kooperativ auch außerhalb der Präsenzveranstaltung zu beteiligen.

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Zeitmanagement – eine pastorale Kompetenz?! Ideenentwicklung und Beschreibung eines digitalen Produktes

Pfarramtliche Aufgaben erfordern zunächst eine solide theologische Ausbildung, um Kernaufgaben und spezifische Schwerpunkte im jeweiligen Arbeitsfeld (z.B. Gemeindepfarramt) erfüllen zu können. Darüber hinaus sind jedoch auch allgemeine praxisrelevante Implikationen wie beispielsweise die Autonomie in Zeit- und Aufgabenmanagement notwendig. Derartige Herausforderungen umfassen beispiels¬weise eine planvolle Strukturierung von Tätigkeiten, deren zeitliche Organisation und sinnvolle vorrangige Bearbeitung, Aspekte der eigenen Rollenklärung gerade auch im Hinblick auf eine mögliche Work-Life-Balance.
Der vorliegende Beitrag möchte den Aspekt des Zeitmanagements und der Priorisierung von Aufgaben im Rahmen der universitären Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern aufgreifen und bemüht sich um die Entwicklung einer entsprechenden digitalen Spiel-Idee. Darin sollen die Teilnehmer den pfarramtlichen Alltag und seine organisatorischen Anforderungen spielerisch kennen lernen. Neben einer näheren Beschreibung des Spielkonzepts, den damit verbundenen Lehr-Lernzielen und der Darstellung von Gestaltungselementen soll auch ein didaktisches Einsatzszenario in universitären Lehrkontexten bedacht werden.

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Sieben Postulate zur Planung und Evaluation von Lehrmethoden und ein Beispiel

In diesem Text, der ursprünglich als Hausarbeit für die Veranstaltung „Methodenvielfalt für Kurs- und Seminararbeit“ bei Dr. Irmtraud Gensewich im Wintersemester 2009/2010 am ZHW entstanden ist, wird ein (subjektiver) Forderungskatalog von sieben Postulaten zu Lehrmethoden dargelegt und zur Diskussion gestellt. Anschließend wird eine Beispielmethode, die auf dem Learning-By-Teaching-Konzept beruht, und die in den Wahrscheinlichkeitsbegriff einführen soll, vorgestellt und anhand der Postulate ausgewertet.

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Das Gruppenpuzzle als Methode kooperativen Lernens im juristischen Studium

Der folgende Beitrag stellt am Beispiel einer als Gruppenpuzzle gestalteten Fallbearbeitung im Verfassungsrecht dar, wie sich anspruchsvolle juristische Inhalte in einem kooperativen Lernszenario von den Studierenden selbstständig erschließen lassen. Unter der Prämisse, dass die Fallbearbeitung in der Gruppe gegenüber der Einzelarbeit vorzugswürdig ist, wenn sie die Grundlage für ein den nachhaltigen Wissens- und Kompetenzerwerb förderndes Lernen bildet, wird das vorgestellte Szenario auf seinen didaktischen Mehrwert untersucht.

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