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Aktives (Er)lernen interdisziplinärer Inhalte und Praxisumsetzungen im Rahmen eines Planspiels

Komplexe Studieninhalte erfordern die Wahl eines speziellen Lernparadigmas und Methodenpools. Die hier beschriebene Lehrveranstaltung ist Teil des Studiums Internationale Entwicklung an der Universität Wien, bei dem eine Vielzahl von interdisziplinären Inhalten miteinander verknüpft wird. Dieser Werkstattbericht gibt einen Einblick in die Art und Weise, wie Handlungskompetenz in einer solchen Lehrveranstaltung aktiv erworben werden kann. Damit der Dialog mit den StudentInnen gelingen kann, ist es unverzichtbar, als Lehrveranstaltungsleitung mittels verschiedener Lehrmethoden gute Voraussetzungen für einen Wissensgewinn herzustellen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Implementierung der Methode Planspiel, die den Studierenden sowohl einen Perspektivenwechsel als auch die Erfahrung der praktischen Anwendung von erlernter Theorie in entsprechenden Praxisfeldern ermöglicht.

  ZHW-Almanach-2014-Gruber-Planspiel (5,7 MiB, 828 Hits)

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Wohin des Weges, Hochschuldidaktik? Über Profilbildungsprobleme und Perspektiven der Professionalisierung – zwei Dissertationsvorhaben

Der gegenwärtig geführte Diskurs um das Selbstverständnis, die Kompetenzen und Ziele der Hochschuldidaktik, spiegelt die Notwendigkeit wider, diese als Berufsfeld und Wissenschaftsdisziplin zu professionalisieren. Ausgehend von professionstheoretischen Vorüberlegungen werden zunächst bisherige Professionalisierungstendenzen der Hochschuldidaktik herausgearbeitet und Forschungsdesiderate identifiziert. Hierin begründen sich die zwei Promotionsvorhaben, die in diesem Beitrag vorgestellt werden. Während das Projekt von Diana Urban aus einer historischen Perspektive die (Professionalisierung der) Hochschuldidaktik betrachtet und dabei die Ausformung und Bedeutung eines beruflichen Ethos zum Gegenstand hat, fokussiert das Promotionsvorhaben von Katrin Stolz die Bedeutung institutioneller und organisationaler Bedingungen für das berufliche Handeln und die Professionalisierung der Hochschuldidaktik.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Der „Third Space“ als Handlungsfeld in Hochschulen: Konzept und Perspektive

Das Konzept des „Third Space“ ist eine Reaktion auf das Phänomen, dass sich in den Hochschulen zwischen wissenschaftlichem Bereich und klassischer Verwaltung ein wissenschaftlich geprägter und wissenschaftsnaher, gleichzeitig aber doch serviceorientierter

dritter Bereich ausgeprägt hat. Der vorliegende Artikel stellt diesen Ansatz vor und zeigt seine theoretisch-konzeptionellen Bezüge zu anderen Wissenschaftsgebieten. Der Artikel skizziert die Ursachen für das Entstehen des Third Space, welche Tätigkeiten dort eingeordnet werden können und welche Anforderungen das Konzept an die potentiellen Third Space-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die Hochschulen sichtbar macht. Das Ergebnis: Der Third Space ist ein Handlungsfeld in den Hochschulen, das für die professionelle Entwicklung dieser Institutionen und ihrer Bediensteten enorme Chancen bietet. Dass diese Chancen genutzt werden, ist indes keineswegs ausgemacht.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Offenheit als Stolperstein – Partizipation mit und an Hochschullehre

Im vorliegenden Beitrag wird die Offenheit thematisiert, die vielen hochschul- und mediendidaktischen Konzepten inhärent ist. Anhand von drei Diskussionssträngen wird das Verständnis von Offenheit und didaktischem Planungsinteresse gespiegelt und die These verfolgt, dass das Merkmal der Offenheit oft zum Stolperstein für die Partizipation von Studierenden an Hochschullehre wird.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Der Einfluss des interaktiven Einsatzes von interaktiven Whiteboards im Unterricht auf die Motivation und Interaktion im Klassenraum

Das Thema meiner Dissertation lautet “Der Einfluss der Interaktivität im Unterricht auf die Motivation und Interaktion der Schüler – Dargestellt am Beispiel des Einsatzes des Interaktiven Whiteboards im gymnasialen Geographieunterricht”. Bei der Arbeit geht es darum, die Potentiale und Grenzen des Whiteboardeinsatzes im Geographieunterricht darzustellen, Unterrichtsbeispiele zu erarbeiten und die gesammelten Informationen anhand qualitativer Untersuchungen zu überprüfen. Der konkrete Fokus liegt auf dem interaktiven Einsatz. Es wird untersucht, welchen Einfluss der Grad der Interaktivität (vgl. Schulmeister 2005) auf die Motivation und Interaktion der Schüler hat. In diesem Artikel wird zunächst ein Überblick über Interaktive Whiteboards in der Schule gegeben, anschließend folgt die Darstellung des aktuellen Forschungsstands. Im weiteren Verlauf wird der Themenbereich der Interaktivität näher beleuchtet. Den Abschluss bildet die Darlegung der Relevanz des Forschungsthemas und der geplanten Empirie. Konkrete Ergebnisse, wie interaktiv der Einsatz in deutschen Schulen aussieht und wie sich dieser auswirkt, können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gegeben werden.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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