MoHE-Alumni

Threshold Concepts: Zugänge zur Rechtswissenschaft

Threshold Concepts sind „Portale“ zu den Fachdisziplinen. Meist handelt es sich um Konzepte, die für Studierende schwierig zu verstehen sind, ihnen aber eine neue Perspektive auf ihre Fachdisziplin eröffnen können. Der relativ neue Forschungsansatz in der allgemeinen Hochschuldidaktik wird im ersten Teil fachübergreifend ausführlich beschrieben. Dabei wird auf die Entwicklung des Forschungsansatzes durch Meyer & Land (2003) eingegangen und Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zu anderen Ansätzen in der Lern- und Curriculumforschung herausgearbeitet. Außerdem werden offene Fragen aufgegriffen. Schließlich wird in einem zweiten, fachspezifischen Teil untersucht, inwieweit der Threshold Concept-Ansatz für die rechtswissenschaftliche Fachdidaktik fruchtbar gemacht werden kann.

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Der „Third Space“ als Handlungsfeld in Hochschulen: Konzept und Perspektive

Das Konzept des „Third Space“ ist eine Reaktion auf das Phänomen, dass sich in den Hochschulen zwischen wissenschaftlichem Bereich und klassischer Verwaltung ein wissenschaftlich geprägter und wissenschaftsnaher, gleichzeitig aber doch serviceorientierter

dritter Bereich ausgeprägt hat. Der vorliegende Artikel stellt diesen Ansatz vor und zeigt seine theoretisch-konzeptionellen Bezüge zu anderen Wissenschaftsgebieten. Der Artikel skizziert die Ursachen für das Entstehen des Third Space, welche Tätigkeiten dort eingeordnet werden können und welche Anforderungen das Konzept an die potentiellen Third Space-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die Hochschulen sichtbar macht. Das Ergebnis: Der Third Space ist ein Handlungsfeld in den Hochschulen, das für die professionelle Entwicklung dieser Institutionen und ihrer Bediensteten enorme Chancen bietet. Dass diese Chancen genutzt werden, ist indes keineswegs ausgemacht.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Von Onlinetutorial, Webinar und Open Online Course: Moderne Schulungskonzepte für wissenschaftliche Bibliotheken im digitalen Zeitalter

„Ich forsche zu Macbeth und die Evangelisierung von Schottland. Wo finde ich denn wissenschaftsrelevante Informationen dazu im Netz?“ „Kann ich eigentlich meine Forschungsdaten im Internet archivieren?“ – „Darf ich ein mit Google recherchiertes Bild in meine Präsentation einbinden und bearbeiten?“ – „Und wie kommuniziere ich meine Ideen im Web denn am wirkungsvollsten?“

Die digitale Information ist aus unseren Kommunikations-, Lern- und Forschungsprozessen nicht mehr wegzudenken: Im  Handumdrehen verfügbar, vielseitig verwendbar und äußerst dynamisch umgibt sie uns in (fast) allen Lebensbereichen und fordert nicht selten zur Klage über den information overload heraus. Wie können wir die neuen Herausforderungen bewältigen, vor die uns die digitale Information stellt?

Dieser Frage gehen seit einigen Jahren auch wissenschaftliche Bibliotheken auf der Suche nach modernen Schulungsangeboten zur Förderung der Informationskompetenz von Lernenden und Forschenden im digitalen Zeitalter nach. Sie ist zugleich Motivation für den vorliegenden Beitrag, der sich der vergleichenden Analyse verschiedener e-Learning-Formate – des Onlinetutorials, des Webinars und des Open Online Course – verschreibt, die unter didaktischen Gesichtspunkten auf ihre Geeignetheit und Attraktivität für an die neuen, digitalen Informationsinfrastrukturen adaptierte Schulungskonzepte untersucht werden. Er wirft insbesondere einen kritischen Blick auf die didaktische Konzeption der im Schulungsgeschehen wissenschaftlicher Bibliotheken verbreiteten Onlinetutorials und plädiert für die Schaffung offener Lernumgebungen, die den selbstbestimmten Kompetenzerwerb durch Kommunikation und Kooperation der Lernenden fördern.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Junge Hochschul- und Mediendidaktik: Forschung und Praxis im Dialog

Am 29./30.05.2012 fand in Hamburg die Konferenz „Junges Forum Hochschul- und Mediendidaktik“ (JFHM) statt. Ausgerichtet vom Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg, kooperierten bei der Konzeption und Durchführung der Tagung Vertreterinnen und Vertreter aus hochschul- und mediendidaktischer Berufspraxis mit Vertreterinnen der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung aus der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (DGHD) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW). Das Ziel der Tagung war die Sichtbarmachung und Vernetzung theoretischer und praktischer hochschul- und mediendidaktischer Arbeit.

Der vorliegende Sammelband vereint Beiträge der Konferenz und gibt so einen Einblick in aktuelle Themen von Hochschul- und Mediendidaktik ? und zwar speziell aus der Perspektive jüngerer Forscherinnen und Forscher sowie Praktikerinnen und Praktiker. Er gibt damit auch Anhaltspunkte dafür, welche Themen diese Arbeitsbereiche in Zukunft (weiter) beschäftigen werden.

  Junge Hochschul- und Mediendidaktik (14,2 MiB, 1.754 Hits)

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Praktische Realisierung eines virtuellen Lernszenarios mit TeamWorkPlace

In der vorliegenden Arbeit wird die Planung und Erprobung eines Lernszenarios dargestellt, das nach einer Präsenz-Auftaktveranstaltung vier Wochen lang virtuell durchgeführt wurde und mit einer ganztägigen Präsenz-Abschlussveranstaltung endete. Die virtuelle Einheit wurde mit dem Programm TeamWorkPlace realisiert.
Die Kriterien der Seminarplanung werden in einem dieser Arbeit vorausgehenden Text mit dem Titel Theoretische Begründung und Entwicklung eines virtuellen Lernszenarios (ZHW-Almanach Einzelbeitrag-Nr.: 2011-2) differenziert entfaltet.
Hier wird zunächst das entwickelte Lernszenario beschrieben und dessen Umsetzung anhand der Kriterien bewertet. In Kapitel 3 werden die Ergebnisse der abschließenden Lehrevaluation referiert.

  Iwers-Stelljes, Telse A. (2011-3): Praktische Realisierung eines Lernszenarios (1,3 MiB, 1.603 Hits)

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