Archiv von 'Oktober, 2013'

Von Onlinetutorial, Webinar und Open Online Course: Moderne Schulungskonzepte für wissenschaftliche Bibliotheken im digitalen Zeitalter

„Ich forsche zu Macbeth und die Evangelisierung von Schottland. Wo finde ich denn wissenschaftsrelevante Informationen dazu im Netz?“ „Kann ich eigentlich meine Forschungsdaten im Internet archivieren?“ – „Darf ich ein mit Google recherchiertes Bild in meine Präsentation einbinden und bearbeiten?“ – „Und wie kommuniziere ich meine Ideen im Web denn am wirkungsvollsten?“

Die digitale Information ist aus unseren Kommunikations-, Lern- und Forschungsprozessen nicht mehr wegzudenken: Im  Handumdrehen verfügbar, vielseitig verwendbar und äußerst dynamisch umgibt sie uns in (fast) allen Lebensbereichen und fordert nicht selten zur Klage über den information overload heraus. Wie können wir die neuen Herausforderungen bewältigen, vor die uns die digitale Information stellt?

Dieser Frage gehen seit einigen Jahren auch wissenschaftliche Bibliotheken auf der Suche nach modernen Schulungsangeboten zur Förderung der Informationskompetenz von Lernenden und Forschenden im digitalen Zeitalter nach. Sie ist zugleich Motivation für den vorliegenden Beitrag, der sich der vergleichenden Analyse verschiedener e-Learning-Formate – des Onlinetutorials, des Webinars und des Open Online Course – verschreibt, die unter didaktischen Gesichtspunkten auf ihre Geeignetheit und Attraktivität für an die neuen, digitalen Informationsinfrastrukturen adaptierte Schulungskonzepte untersucht werden. Er wirft insbesondere einen kritischen Blick auf die didaktische Konzeption der im Schulungsgeschehen wissenschaftlicher Bibliotheken verbreiteten Onlinetutorials und plädiert für die Schaffung offener Lernumgebungen, die den selbstbestimmten Kompetenzerwerb durch Kommunikation und Kooperation der Lernenden fördern.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Auswahlkriterien von Portfolio-Produkten – Wer die Wahl hat, hat die Qual(ität)?!

Portfolios werden zunehmend in vielen unterschiedlichen Bereichen des Lehrens und Lernens verwendet. So werden sie nicht nur in Schulen oder zu Weiterbildungszwecken eingesetzt, sondern sind auch in der Hochschule bereits fester Bestandteil des täglichen Lernens. Das vorliegende Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit dem Portfolio-Einsatz im Lehramtsstudiengang Deutsch an der Technischen Universität Darmstadt im Rahmen der Fachdidaktik. Neben der Darstellung des Forschungshintergrundes werden vor allem der Forschungsgegenstand sowie dessen Einsatz in der Praxis näher beschrieben. Davon ausgehend wird die Entwicklung der Forschungsziele und -fragen dargestellt sowie das methodische Vorgehen begründet. Abschließend werden die Ergebnisse aus der Pilotierung vorgestellt und ein kurzer Ausblick auf das weitere Vorgehen gegeben.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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LabWrite – das Wiki für einfach bessere Protokolle

Die Universität Bielefeld strebt an, die Schreibkompetenz in den einzelnen Fächern zu stärken. Speziell in den Naturwissenschaften besteht die Notwendigkeit, da häufig die Praktikumsprotokolle die einzige Form darstellen, etwas zu verschriftlichen. Um Studierende und Lehrende in diesem Bereich zu unterstützen, wurde das Wiki LabWrite eingerichtet. Es führt Studierende strukturiert durch die gesamte Praktikumsphase: von der Vorbereitung des Experiments bis zum Schreiben des Protokolls. Anhand didaktischer Methoden können Lehrende LabWrite sinnvoll in das Praktikum integrieren. Zusätzlich beinhaltet das Programm einen flexiblen Bewertungsleitfaden zum effektiven und zeitsparenden Bewerten von Protokollen.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Steigerung des Lernerfolges in großen Gruppen durch den Einsatz von E-Learning-Konzepten

Steigende Studierendenzahlen veranlassen Dozierende immer häufiger dazu, Veranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl durchzuführen. Gerade hier können ELearning-Konzepte den Lehr-Lernprozess sinnvoll unterstützen, indem sie kollaboratives und kooperatives Lernen anregen und zum Wiederholen, Einüben, Anwenden und Vertiefen von Veranstaltungsinhalten auffordern. Lernplattformen wie Moodle bieten bereits eine Vielzahl von Tools und Aktivitäten an, wie z.B. Foren, Wikis und Glossare. Das Arbeiten mit Online-Lerntagebüchern und einem veranstaltungsbegleitenden Online-Feedback helfen darüber hinaus den Dozierenden auf die Bedürfnisse der Gruppe einzugehen und die Veranstaltung somit ziel- und gruppenorientiert zu gestalten. Um die Studierenden individuell betreuen zu können und die Lernplattform aktuell zu halten, ist der Einsatz von E-TutorInnen empfehlenswert.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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Die Kompetenzschule ELSYS – Ein Pilotprojekt für überfachliche Qualifizierung

Die Kompetenzschule ELSYS wurde 2010 an der Universität Leipzig im Rahmen einer sächsischen Förderlinie eingerichtet und wird seither durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Ähnliche Einrichtungen gibt es bislang an den Universitäten in Chemnitz, Dresden und Freiberg. Kompetenzschulen in Sachsen sollen in erster Linie die Arbeitsmarktfähigkeit von romovierenden durch überfachliche Qualifizierung verbessern. Der vorliegende Beitrag beschreibt das Alleinstellungsmerkmal des Leipziger Projekts und stellt den Aufbau der Kompetenzschule dar. Es wird die Ansicht vertreten, dass die Kompetenzschule ein gutes Instrument ist, um Promovierende an der Universität Leipzig und Forschungseinrichtungen in Leipzig besser zu vernetzen und überfachlich zu qualifizieren. Damit trägt die Kompetenzschule auch zu einer verbesserten Sichtbarkeit der Gruppe der Promovierenden bei.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

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