Archiv von 'September, 2016'

Writer’s overload: A multifaceted concept and its clarification

Many problems student writers are faced with can be understood as writer’s overload, the inability to tackle the high and complex concurrent demands of the writing process. In the present paper, we spell out multiple notions of writer’s overload from the perspectives of cognitive, educational, and sociocultural psychology in order to provide faculty from all disciplines with some background to understand their students’ writing problems. Starting from the Scholarship of Teaching and Learning approach, our aim is to provide teachers with ideas on how they can change crucial aspects of learning activities in their classes and of their teaching practice and study how this affects learning and writing in order to advance the teaching of writing.

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Softwaregestützte Studienverlaufsanalyse zur frühzeitigen gezielten Studienberatung

Studierende bei Problemen im Studium durch Beratung frühzeitig zu unterstützen kann ein erfolgreiches Mittel sein um Studienabbruchquoten zu senken. Eine Herausforderung für die Hochschulen ist, die betroffenen Studierenden frühzeitig zu identifizieren. Im Artikel werden die Funktionsweise und der Einsatz der Studienverlaufsanalysesoftware S-Beat beschrieben, mit der diese Herausforderung gelöst werden kann. Das Alleinstellungsmerkmal von S-Beat ist, dass die Analyse abgeschlossener Studienverläufe genutzt wird, um eine individuelle Prognose für die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolgs der eingeschriebenen Studierenden zu ermitteln. Dazu werden Daten aus Studierenden- und Prüfungsverwaltung unter Verwendung von bekannten Risikoindikatoren (z.B. Anzahl der nicht bestandenen Prüfungen oder erfolgreich erbrachter ECTS-Punkte) mit Hilfe von Algorithmen aus dem Bereich des maschinellen Lernens verarbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Steuerung der Beratungsleistung und zur Schärfung des Problembewusstseins bei den Studierenden herangezogen.

  diehochschullehre_2017_Hinkelmann_et_al_Softwaregestützte_Beratung (252,8 KiB, 437 Hits)

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Das Peer-Review-Verfahren in der Lehrveranstaltung: Entwicklung selbstwirksamer Schreibkompetenz bei Studierenden

Oft erleben sich Studierende bei ihrer Abschlussarbeit als wenig selbstwirksam: Sie haben vornehmlich reproduktive Lernstrategien entwickelt, sind zwar ausführlich geschult, wissenschaftliche Inhalte zu erarbeiten und zu diskutieren, bei den ersten Schreibversuchen ist aufgrund geringer Vorerfahrung jedoch die Diskrepanz zu Fachartikeln deutlich spürbar. Viele Studierende fühlen sich mit ihrem Thema allein gelassen und verharren in einer passiven Haltung. Das Verfassen der Arbeit stellt sich ausschließlich als anstrengende, zwingend notwendige Pflichtaufgabe dar. Das vorliegende Lehrprojekt untersucht die Annahme, dass Studierenden essentielle Schreibkompetenzen fehlen, die auf kognitiver, methodischer und emotionaler Ebene durch Einblicke in die wissenschaftliche Schreibpraxis erst entwickelt werden müssen. Zentral ist hierbei ein Peer-Review-Verfahren, bei dem Studierende sowohl die Autoren- als auch die GutachterInnenrolle einnehmen. Ziel des Lehrprojekts ist es, durch Annäherung an die wissenschaftliche Schreibpraxis selbstwirksame Schreibkompetenz bei Studierenden zu entwickeln, um ihnen das eigenständige Verfassen ihres ersten wissenschaftlichen Beitrags zu erleichtern.

  diehochschullehre_2016_beucke_et_al_Peerreview (1,3 MiB, 235 Hits)

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