Archiv von 'November, 2016'

Editorial: Hochschuldidaktik im Dialog – Beiträge der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) 2015

  diehochschullehre_2016_kordts-freudinger_et_al (93,8 KiB, 192 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Karriere durch Lehre (möglich). Hochschuldidaktik als karriereorientierte Personalentwicklung

Im Lübecker hochschulddidaktischen Zertifikatsprogramm, 2014 akkreditiert durch die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), werden innovative Maßstäbe sowohl für die zukünftige Hochschuldidaktik als auch für die hochschulische Personalentwicklung gesetzt. In diesem Programm wird von einem „Kompetenzansatz“ ausgegangen, der die vorhandenen (berufs-)biografisch erworbenen Lehrkompetenzen aufgreift und diese auf der Grundlage verschiedener Lehrkompetenzmodelle in sechs Lehrkompetenzbereiche differenziert. Die Lehrenden können reflexiv entscheiden, welche Kompetenzen sie weiterentwickeln wollen, sie wählen frei in einem offenen Bausteinangebot und können innerhalb von fünf Jahren verschiedene Lehrzertifikate erwerben. Das umfangreichste „Professionelle Lehrzertifikat III“ ist  dann zusammen mit weiteren Lehraufgaben und strukturellen Voraussetzungen Teil eines neuen in der Planung befindlichen universitären Karriereweges zur fest angestellten Lehrkraft.

  diehochschullehre_2016_jansen-schulz (351,8 KiB, 251 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Anregen und Ermöglichen statt nur Belohnen: Der Lehrinnovationsfonds als Anreizsystem für die Umsetzung neuer Ideen in der Hochschullehre

Die Sicherung einer hohen Lehrqualität zeigt sich zunehmend als strategisch bedeutsames Ziel von Hochschulen. In diesem Kontext sind Lehrpreise ein etabliertes Instrument, dessen Steuerungspotenzial im Sinne einer Verbesserung der Lehre sich aber kritisieren lässt. Eine alternative Form von Lehrpreisen, wie sie im Lehrinnovationsfonds (LIF) der Justus-Liebig-Universität Gießen umgesetzt wird, ist dagegen proaktiv auf die Anregung und das Ermöglichen von neuen Ideen und Verbesserungen angelegt. Lehrende können sich analog zur Forschungsförderung auf Basis eines vorab skizzierten Konzepts um Mittel bewerben, die ihnen die Umsetzung einer sonst nicht realisierbaren Innovation ermöglichen. Der Beitrag beschreibt umfassend Ziele und Konzept des LIF, gibt einen Überblick über bisher geförderte Projekte, erläutert Maßnahmen für Nachhaltigkeit sowie Transfer und berichtet Evaluationsergebnisse. Ausblickend wird ein Resümee hinsichtlich der gegenüber herkömmlichen Lehrpreisen alternativen Wirkungslogik des LIF gezogen.

  diehochschullehre_2016_dübbelde_hense (248,0 KiB, 190 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Spielend eine diagnostisch kompetente Lehr-kraft werden – mit der game- und e-learningbasierten, problemorientierten und selbstgesteuerten Lernumgebung GEProS

Dieser Beitrag stellt eine innovative Blended-Learning-Umgebung vor, die Lehrende dabei unterstützt, Lehramtsstudierende alltagsnah und praxisorientiert auf das diagnostische Handeln in der Schule vorzubereiten. Kern der Umgebung ist eine virtuelle Lernumwelt, die das diagnostische Handeln ermöglicht und erfordert. Die Studierenden lernen im Rahmen eines virtuellen Spiels problemorientiert und selbstreguliert anhand von authentischen Falldarstellungen aus der Praxis. Dieses Lernen wird in diesem Beitrag mittels eines konkreten Falls vorgestellt. Ziel ist es, die systematische Vorgehensweise sowie die Beobachtungskompetenz der Studierenden zu schulen, flexibles Anwendungswissen aufzubauen und die Selbstreflexion zu fördern, um damit diagnostisch kompetente Lehrkräfte auszubilden. Diese Ziele sollen in einer Blended-Learning-Umgebung mittels Serious Gaming und problemorientiertem Lernen erreicht werden. Erste Rückmeldungen von Seiten der Studierenden und der Lehrenden nach dem Einsatz in der Lehre ermutigen zur Weiterentwicklung von GEProS. Neben einer großangelegten Evaluationsstudie soll zukünftig auch das Untersuchen von Forschungsfragen sowie das Überprüfen der Lernzielerreichung in GEProS realisiert werden.

  diehochschullehre_2016_klingsieck_et_al (378,2 KiB, 125 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

eMentoring an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Seit dem Sommersemester 2013 wurden insgesamt 61 Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zu eMentor*innen ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, den Studienanfänger*innen während der Studieneingangsphase in einem Online-Kurs bei Fragen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung zu stehen und ihnen so den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Für ihren Einsatz werden die eMentor*innen in einem curricular verankerten Wahlpflichtfach ausgebildet. Die Gestaltung der Ausbildung und des Einsatzes soll in diesem Artikel beschrieben werden, um dann die ersten Evaluationsergebnisse darzustellen und am Ende daraus eine Perspektive für die Weiterentwicklung des eMentoring-Konzepts zu entwickeln.

  diehochschullehre_2016_osterhagen_mersch (198,4 KiB, 106 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...