Archiv von 'November, 2016'

Bewertung studentischer Kompetenzen zur Evaluation der Software Engineering-Ausbildung an Hochschulen mit SECAT (Software Engineering Competence Assessment Tool)

Mit der wachsenden Bedeutung von Software kommt auch der Hochschulausbildung von Software-Ingenieur*innen höhere Aufmerksamkeit zu. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Bewertungsinstrument zur Analyse und Optimierung von Lernprozessen im Software Engineering. Kernelemente des Forschungsansatzes umfassen ein Kompetenzprofil, die darauf aufbauende didaktische Weiterentwicklung der kompetenzorientierten Ausbildung von Software-Ingenieur*innen sowie die systematische Evaluation der Wirksamkeit didaktischer Konzepte, um daraus Rückschlüsse auf die Lehr-Lern-Prozesse und ihre Wirkzusammenhänge zu ziehen.

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Introducing and Assessing Learning-Focused Course Design at the University of Virginia, USA and at Bielefeld University, Germany

This article presents a study assessing the effectiveness of course design interventions in moving instructors from a content-focused to a learning-focused approach to teaching. It describes the basic elements of course design seminars at Bielefeld University and at the University of Virginia and the role of syllabi as instruments for communicating learning-focused principles. The authors introduce their assessment tools designed to evaluate the efficacy of the course design interventions including a reliable syllabus rubric and a syllabus toolkit. The study findings suggest that both seminars are effective in helping instructors adopt a more learning-focused approach to teaching. The concluding discussion considers the implications of the study for academic developers, including contextual factors affecting the utility of syllabi as course design tools, and suggests avenues for future research.

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Wenn der Prophet nicht zum Berg kommen kann… – Mobile Learning für die „smarte“ Optimierung von Lehr- und Lernqualität

Der durchschnittliche User greift am Tag alle 12 Minuten zu seinem Handy, d.h. mindestens sechs Mal innerhalb einer durchschnittlichen universitären Lehreinheit. So ein Instrument verschärft McLuhans These einer prothetischen Extension des menschlichen Körpers im Sinne eines Re-Embodiment-Prozesses. Wie lässt sich dieser Aspekt des Re-Embodiments jedoch produktiv für den Erfolg der Lehre gestalten? In diversen gegenwärtigen Projekten wird die Körperextension Smartphone für die Lehre mobilisiert. Verfolgt wird dabei das Ziel, die Leistung von Wissenskonstruktion zu steigern. Denn mit Mobile Learning kann diese Konstruktion außerhalb der Lehreinheit kontrolliert an jedem beliebigen Ort einsetzen. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die App MobiDics entwickelt worden. Sie fokussiert zwei wesentliche konzeptionelle Gedanken für Mobile Learning: einerseits den Gedanken des Archivs und anderseits den Gedanken der Vernetzung. Prinzipiell soll MobiDics helfen, den Berg an interaktiven Lehr-/Lernmethoden zum Propheten zu bringen. Hintergedanke ist dabei, dass Propheten in der Regel vielbeschäftigt sind und wenig Zeit zur Verfügung haben.

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Tutorenausbilder*innen als Multiplikatoren für gute Lehre – erste Evaluationsergebnisse des Qualifikationsprogramms TutorPlus

TutorPlus ist ein zweijähriges multiplikatorenbasiertes Qualifikationsprogramm für Tutorenausbilder*innen. Fachdozent*innen aus unterschiedlichen Fakultäten werden dazu ausgebildet, ihrerseits Tutor*innen für spezifische Lehraufgaben zu qualifizieren. Um die beständige Qualität des Programms und damit eine nachhaltige Verbesserung der Lehre zu gewährleisten, ist die evaluative Begleitung eine tragende Komponente von TutorPlus. Mit einer Zusammenstellung von quantitativen und qualitativen Methoden werden zu diversen Messzeitpunkten Kompetenz- und Wissenszuwachs, die Einstellung zur Lehre (Dozierenden- und Studierendenorientierung), Zufriedenheit und Transfererfolg gemessen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Studierendenorientierung im Laufe der Ausbildung signifikant zugenommen hat. Zudem ist ein signifikanter Zuwachs an Wissen über zentrale Konzepte der Tutorienarbeit sowie eine subjektiv empfundene Zunahme an methodisch-didaktischer Kompetenz – sowohl bei Tutorenausbilder*innen, als auch bei Tutor*innen –  feststellbar. Hohe Mittelwerte in den Zufriedenheitsratings der drei Kohorten reflektieren die Akzeptanz der Ausbildung. Die Veranstaltungen werden durchgehend als nützlich und praxistauglich bewertet.

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Testtheoretische Überprüfung eines Fragebogens zu Kompetenzen der Selbst- und Studienorganisation und lernrelevanten Emotionen bei Studierenden

In dem vorliegenden Beitrag geht es um die testtheoretische Überprüfung eines Erhebungsinstruments zur Messung studentischer Kompetenzen und lernrelevanter Emotionen. Das Instrument wurde im Rahmen einer Längsschnittstudie entwickelt, die sich mit dem Thema der Wirksamkeit fachübergreifender Förderangebote zur Verbesserung der Studierfähigkeit auseinandersetzt und an der Universität Kassel am Institut für Psychologie läuft. Zentrales Erhebungsinstrument der Studie ist ein Online-Fragebogen, den die Studierenden sowohl vor als auch zwei Monate nach einem entsprechenden Kursbesuch ausfüllen. Im Fokus des Beitrags steht die testtheoretische Überprüfung des Erhebungsinstruments auf Grundlage der Daten aus einem Pretest (N = 103 Studierende). Im hier vorgestellten Beitrag geht es zunächst um den Zusammenhang zwischen Kompetenzen zur Selbst- und Studienorganisation und lernrelevanten Emotionen.

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