Archiv von 'Mai, 2018'

Jedes Medium ist anders: Akzeptanz unterschiedlicher digitaler Medien in der Hochschullehre

Bemühungen zur effektiven und nachhaltigen Implementation von digitalen Medien in der Hochschullehre sind bisher nicht immer geglückt. Ein mögliches Problem könnte sein, dass unterschiedliche Medien bisher nicht differenziert behandelt wurden und der Kenntnisstand zu unspezifisch ist. In der vorliegenden Untersuchung wird daher in einer randomisierten querschnittlichen Fragebogenerhebung an 84 Hochschullehrenden untersucht, inwieweit es bei der Implementation Unterschiede in der Akzeptanz und ihren Einflussfaktoren zwischen verschiedenen Technologien (digitale Medien im Allgemeinen, Interactive Whiteboards, Lernmanagement- und Abstimmungssysteme) gibt. Ziel ist es, differenzierte Handlungsempfehlungen zur Implementation zu entwickeln.

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Forschendes Lernen lernen. Zu den didaktischen und emotionalen Herausforderungen der Integration von Lernen über, für und durch Forschung

Forschendes Lernen gilt als die Königsdisziplin explorativer Lehr-/Lernformen. Obwohl theoretisch-abstrakt hinreichend beschrieben und durch eine Vielzahl praktischer Beispiele dokumentiert, gilt die Umsetzung in der Praxis als schwierig. Im vorliegenden Beitrag wird ein Sieben-Phasen-Modell vorgestellt, das helfen soll, die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken. Dabei werden die Erscheinungsformen Lernen über Forschung, Lernen für Forschung und Lernen durch Forschung im Rahmen eines didaktischen Modells integriert. Das Konzept wird am betriebswirtschaftlichen Modul Corporate Finance exemplifiziert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden kritisch reflektiert. Im Ergebnis lassen sich drei zentrale Herausforderungen isolieren: Studierende müssen erstens die Kluft zwischen Rezeption und Produktion überwinden. Dafür ist zweitens die Fähigkeit zur Selbst- und Emotionsregulation erforderlich, die heterogene Studierende in unterschiedlichem Maße mitbringen. Drittens müssen Lehrende ihr Selbstbild zur Disposition stellen, um Studierenden ausreichenden Freiraum für die Entwicklung eigener Forschungskompetenzen zu geben.

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