Archiv von 'August, 2018'

Zwischen den Sprachen. Ein Konzept zur Förderung der fremdsprachlichen Kompetenz von Lehramtsstudierenden im fachdidaktischen Seminar Französisch

Der vorliegende Beitrag widmet sich der Professionalisierung von Französischstudierenden in der Phase der universitären LehrerInnenausbildung. Ausgehend von der berufsqualifizierenden Schlüsselrolle fachdidaktischer Seminare wird ein Lehrkonzept vorgestellt, das auf die Förderung der produktiven Fremdsprachenkompetenz von Studierenden zielt. Die Entwicklung der selbsteingeschätzten Sprachkompetenz wurde dabei semesterbegleitend in einer Studierendenbefragung erhoben. Die Ergebnisse dieser fragebogenbasierten Evaluation zeigen deskriptiv eine positive Entwicklung der produktiven Sprachkompetenz im Seminarverlauf insbesondere in den Bereichen freies Sprechen und Interaktion in der Fremdsprache. Die Ergebnisse plädieren für eine zielsprachenorientierte Seminargestaltung, die auch auf andere Seminarkontexte der Ausbildung von FremdsprachenlehrerInnen übertragen werden kann.

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Diversitätsorientierte Lernumgebung: Heterogene Lernvoraussetzungen für Gruppenarbeit nutzen. Ein wirtschaftsingenieurwissenschaftliches Lehrprojekt an der Universität Duisburg-Essen.

Diversität ist ein viel und weit diskutiertes Themengebiet in Hochschulen. Im Bereich der Lehre wird jedoch häufig die Frage gestellt, wie Diversitätsaspekte konkret berücksichtigt und genutzt werden können. Die Etablierung einer diversitätsorientierten Gruppenarbeit in der Lehre soll zeigen, wie unterschiedliches Vor- und Fachwissen der Studierenden nicht nur integriert, sondern aktiv in der Lehre genutzt werden kann. Konkret bedeutet dies, dass die Studierenden in unterschiedliche Kompetenzgruppen eingeordnet und aus diesen Kompetenzgruppen wiederum Arbeitsgruppen gebildet werden.  Das Ziel ist es, alle Studierenden am Ende der Veranstaltung zu einem annähernd gleichen Wissensniveau zu verhelfen, wenngleich die Grundvoraussetzungen eines jeden Studierenden sehr unterschiedlich sind. Neben den Grundlagen zur Diversität, wird ein Phasenmodel für die Integration der studentischen Diversität (unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Wissensstände) in die Lehre beschrieben und dessen Anwendung anhand eines Lehrprojekts an der Universität Duisburg-Essen kritisch bewertet. Es zeigt sich, dass Diversität bereits mit geringem zeitlichen Mehraufwand und einer diversitätsorientierten Gruppenarbeit sinnvoll in die Lehre integriert werden kann, sodass heterogene Lernstände sinnvoll genutzt werden können.

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Individualisiertes Lernen an der Hochschule: Konzeption und Durchführung eines Pilotmoduls

Das Lernen an der Hochschule unterscheidet sich in wesentlichen Aspekten vom Lernen im beruflichen Alltag. Während in der Berufspraxis aufgrund einer bestimmten Aufgabe individuell und situationsspezifisch Kompetenzen aufgebaut werden, werden im traditionellen Unterricht die Lernziele für eine größere Studiengruppe von den Dozierenden vorgegeben. Eine Individualisierung auf fachlicher sowie lernmethodischer Ebene wird in der Regel nicht konkret unterstützt.

In einem Pilotmodul wurde erprobt, inwiefern individualisiertes Lernen in einem Bachelormodul realisiert und unterstützt werden kann. Hierfür wurden mit jedem einzelnen Studierenden individuelle Lernziele vereinbart, welche zu einer vom Studierenden gewünschten Kompetenzerweiterung führen sollten. Die Verantwortung für den Erwerb der neuen Fachkompetenz lag bei den Studierenden, während die Dozierenden das methodische Vorgehen des Lernens unterstützt haben. Hiermit wurde eine Schwerpunktverschiebung vom Lehren zum Lernen und vom Dozierenden zum Lerncoach realisiert. Durch eine Evaluation aus verschiedenen Perspektiven wurde dieses neue Lernsetting quantitativ und qualitativ ausgewertet.

  diehochschullehre_2018_DiNardo_Wagner_Arn_Individualisierte_Lehre (1,9 MiB, 138 Hits)

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Innovativ, vielseitig und engagiert – Studierende gestalten Studium und Lehre

Mit dem Projekt inSTUDIES, das innerhalb des Verbundprojekts Qualitätspakt Lehre (QPL) gefördert wird, soll Studierenden bereits im Bachelorstudium ermöglicht werden, individuelle Studienprofile auszubilden. Dazu werden in der Hochschule neue Lehr-, Lern- und Beratungsformate erarbeitet, erprobt und evaluiert. Für Studierende gibt es in diesem Rahmen eine eigene Projektlinie und extra Fördermittel, damit sie gute Projektideen zur Verbesserung von Studium und Lehre umsetzen können. Gemäß der Projektskizze soll „durch Bereitstellung gesonderter Mittel für studentische Projekte mit hoher wissenschaftlicher Güte … Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, Initiativprojekte anzustoßen, weiterzuentwickeln und campusweit zu kommunizieren“ (Ruhr-Universität Bochum, 2011, S. 17).

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Forschendes Lernen entdecken, entwickeln, erforschen und evaluieren

Das Konzept des Forschenden Lernens erlebt an vielen Hochschulen seit einiger Zeit eine Renaissance. Ausgehend von Untersuchungen und Erfahrungen unterschiedlicher Universitäten beleuchtet dieser Text verschiedene Herausforderungen – für Studierende und Lehrende sowie auf institutioneller Ebene – bei der Umsetzung Forschenden Lernens. Dazu werden Betrachtungen und Einstellungen Studierender zum Forschenden Lernen und die Herausforderungen, die sie am Beispiel des Schreibens erleben, dargestellt. Außerdem wird über die Herausforderungen für Lehrende, die Forschendes Lernen umsetzen, berichtet. Es wird diskutiert, wie sich die Ergebnisse auf hochschuldidaktische Interventionen auswirken können. Anschließend werden Evaluationskonzepte und -instrumente deutscher Hochschulen zum Forschenden Lernen zusammengetragen und systematisiert.

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