Archiv von 'August, 2019'

Entwicklung und Nutzung eines Leitbilds

Wenn sich Hochschulen verstärkt dem Aufgabenfeld der wissenschaftlichen Weiterbildung zuwenden, stellt sich neben der Auswahl passender Inhalte die grundsätzliche Frage nach dem universitären Selbstverständnis, sprich nach der Zielsetzung, der Ausgestaltung und der Qualität dieses Sektors. Die Entwicklung eines Leitbilds für wissenschaftliche Weiterbildungen kann dabei eine sinnvolle Orientierung einerseits hochschulintern für die Lehrenden/Referent*innen und die Koordination sein, anderseits hochschulextern für die Teilnehmenden und Kooperationspartner*innen. Der folgende Artikel erörtert die mögliche Relevanz und Funktion eines Leitbilds im Rahmen von wissenschaftlichen Weiterbildungen und zeigt eine Möglichkeit auf, ein Leitbild an der eigenen Hochschule zu konzipieren und implementieren.

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Eine Ode – Studierende, Lehrende und Serviceabteilungen kooperieren zugunsten internationaler Studieninteressierter in den MINT-Fächern

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Coburg (HS Coburg) strebt nach Integration internationaler und interkultureller Dimensionen in akademische Lehre, Studienbegleitung und Forschung. Digitalisierung gilt dabei als transformatives Querschnittsthema, Hochschuldidaktik als unterstützende Querschnittsdisziplin. Definiertes Ziel in diesem Kontext war es, jungen Studieninteressierten aus Deutschen Auslandsschulen die mehrdimensionale Transition in Coburger MINT-Studiengänge zu erleichtern. Im Fokus stand die Entwicklung eines kompetenten online-Informationsangebots und eines bereichsübergreifenden blended-counseling-Ansatzes zur begleitenden Entwicklung der Studienentscheidung sowie zum gelingenden Studieneintritt und -verlauf. Der Beitrag skizziert hochschuldidaktische Konzept- und Umsetzungsüberlegungen. Er resümiert die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern im Prozess sowie erreichte Ergebnisse und Impulse für die weitere Hochschulentwicklung.

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Evidenzbasierung in der Hochschuldidaktik: Begriff – Kontext – praktische Bedeutung

Evidenzbasierung ist momentan in der Hochschuldidaktik eines der aktuellsten Themen überhaupt. „Wodurch wird die Evidenzbasierung hochschuldidaktischen Handelns möglich?“, war beispielsweise eine Leitfrage für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik 2017. Parallel veröffentlichte die „Zeitschrift für Hochschulentwicklung“ einen Call for Papers unter dem Titel „Evidenzorientierte Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre“. Doch was ist Evidenzbasierung eigentlich? Wieso ist sie gerade jetzt aktuell? Und nicht zuletzt: Was bringt evidenzbasierte Hochschuldidaktik in der Praxis der Beratung und Qualifizierung von Lehrenden? Diese Fragen werden im vorliegenden Text vorrangig aus der Perspektive hochschuldidaktischer Praxis betrachtet.

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Editorial: Messen, sichern, entwickeln? – Ein hochschuldidaktischer Blick auf Qualität in der Hochschulentwicklung

Das vorliegende Themenheft widmet sich einem 3.) Ansatz der Qualität als Kultur, der sich auf Prozesse konzentriert, die kontinuierlich optimiert werden und der durch Kommunikation Ergebnisse verbessert. Aus dieser Sicht gibt es keinen zuvor festgelegten Standard, an dem sich Qualität messen lassen würde. Die Prozesse selbst, die – wenn sie verantwortungsvoll befolgt werden – zu qualitativ guten Ergebnissen führen, stehen bei der Qualität als Kultur im Mittelpunkt (Heuchemer et al., 2015, S. 16). Im Sinne einer Gesamtverbesserung optimieren sich Prozesse und Ergebnisse.

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Sitzzeitreduktion und Bewegungsaktivierung in der Hochschullehre – Entwicklung und Implementierung der Mehrebenen-Intervention Kopf-Stehen

Sitzendes Verhalten stellt ein wenig beachtetes Gesundheitsrisiko dar. Erste Interventionen fokussieren sich auf den schulischen und betrieblichen Kontext. Lange Sitzzeiten dominieren jedoch besonders den studentischen Alltag, in dem vor allem Routinen in der Lehre auf eine sitzende Umsetzung ausgerichtet sind. Maßnahmen im Hochschulkontext sind deshalb dringend notwendig. Auf Basis der Phasen des Public Health Action Cycles und eines sozial-ökologischen Theorieverständnisses wurde die Mehrebenen-Intervention Kopf-Stehen über individuelle, organisationale und umweltbezogene Elemente zur Förderung bewegungsaktivierender Lehre und zur Reduzierung studentischer Sitzzeiten im Hochschulkontext entwickelt und implementiert. Die Entwicklungs- und Implementierungsschritte sowie das Gesamtkonzept werden in diesem Beitrag dargestellt.

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