Archiv von 'Mai, 2020'

Intercultural Learning in Summer Schools in Higher Education – A case study on the International Summer School of the Department of Protestant Theology at Paderborn University

Obwohl gängige Veranstaltungsformate wie Seminare, Vorlesungen etc. heutzutage im Hinblick auf die hochschuldidaktische Relevanz gut erforscht und definiert sind, trifft dies auf das international beliebte Veranstaltungsformat Summer School nicht zu. Der vorliegende Artikel versucht sich mithilfe der bisherigen raren Literaturgrundlage zu Summer Schools der historischen Entwicklung sowie einer allgemeinen Begriffsdefinition anzunähern, um daraus und durch die auf der interkulturellen Lernmethode (Intercultural Anchored Inquiry (IAI) nach Kammhuber (2010)) basierenden und bereits durchgeführten drei Summer Schools des Instituts der Evangelischen Theologie der durchgeführten Universität Paderborn eine eigene Summer School Definition für dieses Institut zu generieren.

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Informationskompetenz durch E-Learning? Durch Lernvideos nach Literatur suchen

Dieser Innovationsbericht nennt Erfahrungswerte aus einem Projekt an der Universität Paderborn, in dem Studierende mithilfe von Lernvideos an das Suchen wissenschaftlicher Literatur herangeführt wurden. Die bisherige Vermittlung dieser Lerninhalte in Präsenzsitzungen wurde in Form von Lernvideos digitalisiert und an eine konkrete Aufgabe geknüpft, um den Anwendungsbezug aufzuzeigen. Die Ergebnisse wurden anhand teilstandardisierter Fragebögen in der Experimentalgruppe und in einer Kontrollgruppe, die die Lerninhalte auf herkömmliche Weise vermittelt bekam, festgehalten. Die Studie zeigt, dass die Vermittlung durch Lernvideos gegenüber der in Präsenzsitzungen einige Vorteile bietet.

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Nur die „Illusion guter Zusammenarbeit“? Zur Initiierung und Begleitung studentischer Gruppenarbeiten

Für die Lernwirksamkeit von studentischen Gruppenarbeiten ist die Kooperationsqualität und -intensität entscheidend. Die Voraussetzungen dafür liegen jedoch nicht immer vor. Gruppenarbeiten mit einem problematischen Verlauf waren daher Anlass für das in diesem Beitrag vorgestellte Projekt. Entsprechend dem Ansatz des Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) wurde für ein selbstdurchgeführtes Seminar die Initiierung und Begleitung der Gruppenarbeiten umgestaltet. Konkret wurden im Rahmen eines qualitativen Experiments gruppendynamische Interventionen mit den teilnehmenden 31 Studierenden erprobt. Die dadurch initiierten Reflexions- und Kommunikationshandlungen wurden mit Hilfe formativer Classroom Assessment Techniques (CATs) sowie summativer Seminarportfolios erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich dadurch in einigen Fällen die Kooperationsqualität und -intensität steigern ließ, während der Aufbau von Teamkompetenz längerfristiger angelegt werden muss. Um zu einer Verbesserung studentischer Gruppenarbeiten beizutragen, werden die Gesamtergebnisse des Projekts zu einem Set von Reflexionsfragen zusammengefasst.

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Quantenmechanik in der Lehramtsausbildung – Vorstellungen und Ziele von Hochschullehrenden

Fachveranstaltungen im Lehramtsstudium Physik werden zumeist gemeinsam für Lehramts- und Fachstudierende angeboten. Somit steht die wissenschaftliche Ausbildung und weniger der Erwerb von Fachwissen als Grundlage für die Rekonstruktion von Fachinhalten für den schulischen Unterricht im Vordergrund. Tatsächlich haben viele (angehende) Lehrkräfte teilweise konzeptuelle Verständnisschwierigkeiten zum Thema Quantenmechanik auf Schulniveau. Daher stellt sich die Frage, inwieweit Lehramtsstudierende angemessen auf die besonderen Anforderungen der Schule zum Thema Quantenmechanik ausgebildet werden. Es werden zu dieser Problematik acht Hochschullehrende mittels halbstandardisierter Interviews befragt. Die Lehrenden schätzen die aktuelle Situation von gemeinsamen Veranstaltungen als gut realisierbar ein, wenngleich sich der Großteil für eine Trennung der Studierenden ausspricht. Obschon die meisten den Aufbau von qualitativem Verständnis als Kernaufgabe von Schule ansehen, stehen in ihren universitären Veranstaltungen primär mathematische Fertigkeiten im Fokus. Somit bleibt unklar, inwieweit den Befragten die Diskrepanz zwischen schulischen und universitären Zielen bewusst ist und wie die Universität ihrer Meinung nach darauf reagieren sollte.

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Studentische Akzeptanz und Relevanzwahrnehmung eines disziplinspezifischen Workshops „Wissenschaftliche Vorträge in der Physik“

Obwohl Studierende in einem Hochschulstudium neben fachlichen u.a. auch kommunikative Kompetenzen, wie die Fähigkeit zur Präsentation von Fachwissen, erwerben sollen, werden diese in naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen oft nur implizit und nicht explizit vermittelt. Diesem Bedarf wurde hier mit Hilfe eines Workshops zum Thema ‘Wissenschaftliche Vorträge in der Physik’ begegnet. Dieses neue Lehr-Lernformat basiert auf dem Prinzip des Cognitive Apprenticeship und transferiert generische Ansätze zur Vermittlung von Präsentationstechniken in einen disziplinbezogenen Kontext.
In dieser Arbeit wird die Akzeptanz und Relevanzwahrnehmung der Studierenden zu diesem Workshopangebot untersucht. Es werden Evaluationsergebnisse bezüglich Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie Zufriedenheitswerten präsentiert. Die Auswertung dieser Daten zeigt eine hohe Zufriedenheit und wahrgenommene Relevanz des disziplinspezifischen Angebotes durch die Studierenden, was in einem zum Teil erheblichen Lernzuwachs bei den Studierenden resultiert. Nach evidenzbasierter Weiterentwicklung wird der modularisierte Workshop durch Verwendung ausgewählter Inhaltsblöcke und durch Modifikation für z.B. fortgeschrittenere Studierende anderer naturwissenschaftlicher Studiengänge weitergenutzt.

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