Determinanten der Teilnahmebereitschaft an hochschuldidaktischen Qualifizierungsmaßnahmen – Forschungsbefunde und Modellüberlegungen

Nahezu jede Hochschule verfügt mittlerweile über Angebote zur hochschuldidaktischen Qualifizierung ihrer Lehrenden. In den meisten Fällen erfolgt die Teilnahme an diesen Weiterbildungsangeboten freiwillig. Es lässt sich vermuten, dass die Maßnahmen nur von bestimmten Typen von Hochschullehrenden in Anspruch genommen werden. Fehlende Informationen über die Angebote, Zeitknappheit und die mangelnde Akzeptanz von Lehre als eine Kernaufgabe wissenschaftlichen Arbeitens wären nur einige Beispiele für Faktoren, die bezüglich der Nicht-Teilnahme vieler Lehrender eine Rolle spielen könnten. Um jedoch Studierende für die Hochschule zu begeistern und für die Arbeitswelt zu qualifizieren, ist gute Lehre und somit kompetentes Lehrpersonal unabdingbar. Ein fundiertes Weiterbildungsangebot, das flächendeckend genutzt wird, kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Es stellt sich daher die Frage, welche Faktoren auf die Teilnahmebereitschaft von Lehrenden einwirken. Im folgenden Artikel soll deshalb eine Zusammenfassung einschlägiger wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Organisations- und Motivationsforschung gegeben werden. Daraufhin werden diese um Erkenntnisse aus der Hochschulforschung ergänzt, um abschließend erste Vermutungen zu Wirkungszusammenhängen bei wissenschaftlichen Mitarbeitern1 bezüglich der Teilnahme an  hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten zu erörtern.

Dieser Beitrag ist Teil des Almanach-Themenheftes „Junge Hochschul- und Mediendidaktik“, hrsg. von Miriam Barnat, Sandra Hofhues, Anne Cornelia Kenneweg, Marianne Merkt, Peter Salden, Diana Urban.

  Determinanten der Teilnahmebereitschaft an hochschuldidaktischen Qualifizierungsmaßnahmen - Forschungsbefunde und Modellüberlegungen (274,7 KiB, 1.128 Hits)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (No Ratings Yet)
Loading...

Keine Kommentare »»

bisher keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar.