Zwischen Konsistenz und Korrektur – Lehrdispositionen von Lehrenden aus den Kulturwissenschaften

Der Beitrag eröffnet einen Einblick in die Lehre einer ausgewählten kulturwissenschaftlichen Disziplin, in der Lehrende aus unterschiedlichen Fachrichtungen unterrichten. Die Autorin geht der Frage nach, inwiefern Lehrerfahrungen Hochschullehrender aus der eigenen Studienzeit, Lehrerfahrungen als Lehrende sowie hochschuldidaktische Weiterbildungsmaßnahmen die Durchführung von Lehrveranstaltungen nachhaltig prägen. Es werden Methoden, Praktiken, Organisationsformen, aber auch Vorlieben, Einstellungen und Haltungen zur Hochschullehre untersucht. Diese Attribute werden unter dem Konstrukt „Lehrdisposition“ (Egger 2012; Dinsleder 2012) gefasst. Nach einem kurzen Einblick über den Forschungsstand wird das Erkenntnisinteresse präzisiert sowie der empirische Zugang in Erhebung und Auswertung vorgestellt. Die Ergebnisdarstellung erfolgt anhand der Illustration von vier Falldarstellungen. Abschließend erfolgen Konklusion und Abstraktion der Ergebnisse sowie der Hinweis auf Limitationen und Forschungsdesiderate. Die explorative Studie zeigt, dass Lehre in hohem Maß durch die Fachkultur der Disziplin und individuelle Erfahrungen bestimmt wird; darüber hinaus können hochschuldidaktische Weiterbildungen vor allem für Novizen Quellen der Inspiration darstellen.

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