Der „Battle of the Texts“ als Methode zur Förderung Forschenden Lernens

Wir stellen ein Good Practice-Beispiel namens „Battle of the Texts“ vor, welches eine Methode im Bereich des Forschenden Lernens ist, die besonders gut in den Literatur- und Kulturwissenschaften anwendbar ist. Diese Methode wurde 2016 entwickelt, erstmalig in einer Übung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt und sehr gut bewertet. Sie beinhaltet, dass Studierende selbst forschend tätig werden und Sekundärtexte und -thematiken in Kleingruppen erarbeiten, um diese anschließend kompetitiv gegen zwei andere Sekundärtexte vor der gesamten Lerngruppe zu präsentieren. Diese „Battles“, welche jeweils am Ende jeder Sitzung stattfinden, dienen dazu, die Lerngruppe sowohl von der akademischen Relevanz als auch der allgemeinen Attraktivität eines selbst recherchierten Sekundärtextes zu überzeugen, damit dieser in der folgenden Sitzung behandelt wird. Konträr zu in der Literaturwissenschaft üblichen Übungen, in welchen Primär- und Sekundärtexte von Lehrenden vorgegeben werden, arbeitet diese Methode studierendenzentriert und bindet Studierende in die Verantwortung für Kursplanung und thematische Ausrichtung ein.

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