Über die Zeitschrift

Die Online-Zeitschrift „die hochschullehre“ ist ein wissenschaftliches Forum für Lehren und Lernen an Hochschulen. Zielgruppe sind Forscherinnen und Forscher sowie Praktikerinnen und Praktiker in Hochschuldidaktik, Hochschulentwicklung und in angrenzenden Feldern, wie auch Lehrende, die an Forschung zu ihrer eigenen Lehre interessiert sind.

Geschichte der Zeitschrift

Entstanden ist die Zeitschrift 2014 aus dem ehemaligen ZHW-Almanach, der seit 2010 bestehenden Online-Zeitschrift des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg. Der ZHW-Almanach war eine Publikationsplattform, in der vor allem Studierende des „Master of Higher Education“ (MoHE), eines curricular geordneten hochschuldidaktischen Studiengangs, ihre wissenschaftlichen Reflexionen und Forschungen zu ihrer Lehre publiziert haben. Ihren Schwerpunkt hatte die Zeitschrift damit im Bereich des „Scholarship of Teaching and Learning“. Alle Beiträge des ZHW-Almanachs werden über „die hochschullehre“ im Almanach-Archiv weiterhin verfügbar sein.

Das große Interesse an dieser Zeitschrift und die steigende Zahl von externen Publikationsanfragen haben das HerausgeberInnenteam dazu motiviert, ihre Arbeit institutionenunabhängig unter neuem Namen fortzusetzen. Aktueller Hintergrund sind eine Reihe von Förderlinien der Drittmittelförderung, insbesondere der Qualitätspakt Lehre des BMBF, die dazu geführt haben,  dass die Hochschuldidaktik und angrenzende Arbeitsfelder des „third space“ in den Hochschulen enorm gewachsen sind und großes Interesse am fachlichen Austausch besteht.

Ziele der Zeitschrift

Im Geiste einer interdisziplinären und transdisziplinären Forschung und Wissenschaft geht es dem HerausgeberInnenteam um ein Forum, das sich nicht auf einzelne disziplinorientierte oder forschungsmethodische Zugänge fokussiert, sondern die wissenschaftliche Entwicklung des Gegenstandsbereichs zum Ziel hat. Hochschullehre wird in einem breiten Sinn verstanden als die Lehr-Lernumwelt für die Lernprozesse Studierender im institutionell-organisierten Kontext der Hochschule. Damit sind Fragen des Lehrens und Lernens, von Studienstrukturen, der Hochschulentwicklung, des Verhältnisses von Hochschullehre und ihrer Funktion in der Gesellschaft, der Hochschule als Institution oder von Fachkulturen im Blick.

Angestrebte Beiträge

Das HerausgeberInnenteam strebt explizit einen Diskurs zwischen unterschiedlichen forschungsmethodischen Zugängen, und zwar sowohl aus der anwendungsorientierten als auch aus der Grundlagenforschung und allen Mischformen zu diesem Gegenstandsbereich an. Erwünscht sind sowohl Beiträge aus Projektkontexten, die sich auf die Lösung von Problemfeldern in einem konkreten Studienumfeld richten und theoretische Bezüge oder evaluative Zugänge für die wissenschaftliche Diskussion nutzen, als auch Forschungsbeiträge zur Hochschullehre, die sich auf die Generierung von Erkenntnissen konzentrieren. Das bezieht Beiträge aus der empirischen Bildungsforschung mit Schwerpunkt auf dem „Wie“ der Lernprozesse ebenso ein wie Beiträge aus der Sozialisations- und Hochschulforschung mit Schwerpunkt auf dem „Warum“ von Lern- und Bildungsprozessen. Die methodischen Zugänge können theoretisch-analytisch, beispielsweise der Bildungstheorie oder von Professionalisierungstheorien, aus der Evaluations-, Interventions-, Implementations- oder Wirkungsforschung stammen oder ganz andere Vorgehensweisen verfolgen.

Organisatorisches

Die vorgeschlagenen Rubriken der Zeitschrift „Forschung“, „Werkstattbericht“ und „Scholarship of Teaching and Learning“ sind dementsprechend als Kategorien zu verstehen, die sich pragmatisch aus dem bisherigen Veröffentlichungsfeld heraus entwickelt haben und wesentliche Tätigkeitsfelder der Hochschuldidaktik widerspiegeln.

„die hochschullehre“ veröffentlicht Aufsätze fortlaufend, d.h. Einreichungen werden nach Abschluss der Begutachtung direkt online gestellt. Wenn Sie einen Beitrag in „die hochschullehre“ publizieren möchten, laden Sie bitte einen unter Berücksichtigung der Formatvorgaben erstellten Text im ConfTool hoch.

Das HerausgeberInnenteam

Dr. Ivo van den Berk
Jun.-Prof. Dr. Robert Kordts-Freudinger
Prof. Dr. Marianne Merkt
Dr. Peter Salden
Dr. Antonia Scholkmann